© Hannah Hofmann
Die 13. Fee. Oder: Was Mon Chéri meiner Mutter wirklich bedeutet © Hannah Hofmann
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Die 13. Fee. Oder: Was Mon Chéri meiner Mutter wirklich bedeutet

Radiosendung

Du sollst Vater und Mutter ehren.

Wir lieben unsere Eltern. Hinter verschlossenen Türen ebenso wie in der Öffentlichkeit. Sie haben viel geleistet und es bestimmt nicht immer leicht gehabt. Wer etwas anderes sagt, gilt als Nestbeschmutzer.

Diesen Nestbeschmutzern schenkt das Künstlerkollektiv Hofmann&Lindholm in ihrer neuesten Produktion volle Aufmerksamkeit. Dabei kommen Kinder zwischen 18 und 80 Jahren zu Wort, die versuchen, mit dem höchst wirksamen Tabu bedingungsloser Liebe zu brechen und die Loyalität gegenüber ihren Eltern für einen Moment außer Kraft zu setzen. Die sich im Schutz der Anonymität Raum für Rachefantasien nehmen, in die Rolle der 13. Fee schlüpfen oder sich fragen, wo sie ihre Eltern aussetzen würden, wenn die Geschichte „Hänsel und Gretel“ hieße.

Die 13. Fee. Oder: Was Mon Chéri meiner Mutter wirklich bedeutet ist ein ebenso skurril wie unheimlich anmutender Parforce-Ritt an der Front des Kalten Kriegs der Generationen, an der Junge und Alte um dieselben Ressourcen kämpfen: Liebe und Kaufkraft.

„Von nichts kommt nichts.“

Mit: Kindern und Eltern, denen Anonymität zugesichert wurde
Konzept / Regie: Hannah Hofmann, Sven Lindholm
Technische Realisation: Peter Harrsch
Redaktion: Tina Klopp (DLF) / Leslie Rosin (WDR) / Michael Becker (NDR)
Produktion: DLF / WDR / NDR, 2019

Termine
13. September 2019
Ursendung

Deutschlandfunk
25. September 2019
NDR KULTUR
6. Oktober 2019
WDR 3